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Wegen der Proteste der Pontosgriechen und anderer Christen gegen die türkischen Raub- und Mordüberfälle unter Druck gesetzt, beschloss die unter britischer Kontrolle stehende Sultans Regierung zu Konstantinopel, Mustafa Kemal, einen der ranghöchsten und erfolgreichsten osmanischen Militärs in den Pontos zu entsenden, damit er die irregulären Banden entwaffne und die Ordnung wiederherstelle. Zugleich wollte man Kemal aus der Hauptstadt entfernen, da er mit seinen nationalistischen Ansichten für die Regierung kompromittierend und den alliierten Besatzern lästig war. Mustafa Kemal war der Sultans Regierung als geeigneter Kandidat zur Wiederherstellung der Ordnung in den östlichen Provinzen Kleinasiens vorgeschlagen worden. Diejenigen die diesen Vorschlag unterbreiteten, beabsichtigen allerdings genau das Gegenteil, nämlich den Aufstand der Muslime gegen die alliierten Besatzer und besonders gegen die griechischen Streitkräfte zu stärken, die einige Tage später bei Smyrna landen sollten. Die anti-griechische Stimmung wurde durch den Kampf der Pontosgriechen für Gleichberechtigung, Freiheit und sogar für die Gründung einer unabhängigen Republik seit Anfang 1919 noch gesteigert. Dies führte auch zu einer Steigerung des Nationalgefühls bei den Muslimen, eine gefährliche Waffe, die Mustafa Kemal und seine Eliteoffiziere seit dem 19 Mai 1919, dem Tag ihrer Ankunft im Pontos, auszunutzen wussten.
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